Von: neka am 04. Sep 10, 15:25
Mach mit wenn es demnächst heisst: "LGBT Action!" - und zwar ganze 72 Stunden lang, in zwei grossen Schweizer Städten (Bern und Genf) gleichzeitig!
Aktion 72 Stunden: Vom 9.-12. September 2010 stellen mehr als 30'000 Kinder und Jugendliche die Schweiz auf den Kopf: Hunderte von Jugendgruppen aus der ganzen Schweiz realisieren während 72 Stunden gleichzeitig gemeinnützige Projekte.
Nutzen wir die Chance! Hilf "LGBT Jugend Schweiz" ein eigenes Projekt durchzuführen! Unser Ziel: die LGBT Jugend-Thematik im schweizer Alltag präsent zu machen!
Erst beim Startschuss zur Aktion wird bekannt gegeben, worauf unsere Aktion zielt. Aber wie werden wir unser Ziel erreichen? Genau das ist unsere Herausforderung “ uns bleiben genau 72 Stunden, um eine, nein - viele! Antworten darauf zu finden. Mit deiner Kreativität, deiner Motivation und einem Haufen Spontaneität werden wir unseren eigenen Weg durch die Stadt finden, um unsere Mission zu erfüllen. Also Vorsicht: mach dich auf ein paar Abenteuer gefasst!
Mehr Infos und Anmeldung auf: www.lgbt-jugend.ch
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Samstag, 11. Sep 10 04:00
Action Alerts
Petitionen, Abstimmungslinks etc. Nur mit schwullesbischer Relevanz oder Pro Frau!
Hinweis: Es werden nur deutschsprachige Beiträge angezeigt. Auf Englisch gibt es weitere 15 Beiträge in dieser Rubrik.

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Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: neka am 23. Jun 10, 13:34
ACTION ALERT erhalten von: snabela. Vielen Dank!
«Schwule sind mir teuer und kostbar, aber...»
Hier gibt's ne Abstimmung zur Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paar. Wie es scheint haben bisher v.a. EVPler abgestimmt.
Bitte dagegen halten
snabela
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schwule-sind-mir-teuer-und-kostbar-aber/story/21000829
ACTION ALERT erhalten von: snabela. Vielen Dank!
«Schwule sind mir teuer und kostbar, aber...»
Hier gibt's ne Abstimmung zur Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paar. Wie es scheint haben bisher v.a. EVPler abgestimmt.
Bitte dagegen halten
snabela
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schwule-sind-mir-teuer-und-kostbar-aber/story/21000829
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: neka am 19. Mai 10, 17:00
Aktivistin Kiana Firouz durch Film "Cul de Sac" mit expliziten Sex-Szenen in Bedrängnis - Asyl in Großbritannien abgelehnt. Die iranische Regisseurin, Schauspielerin und Homosexuellenrechtlerin Kiana Firouz bemüht sich zur Zeit um Asyl in Großbritannien, nachdem ein Filmtrailer zu "Cul de Sac" auf dem Videoportal YouTube präsentiert wurde.
Die Semidokumentation basiert auf Firouz' Lebensgeschichte als Lesbe im Iran, wo homosexuelle Handlungen mit hundert Petischenhieben bestraft werden.
Bei gerichtlicher Feststellung von "reueloser" Homosexualität, die Firouz durch ihren Aktivismus für Homosexuellenrechte deutlich demonstriert, ist das Todesurteil durch Erhängen vorgesehen.
Firouz spielt in "Cul de Sac" von den Regisseuren Ramin Goudarzi-Nejad und Mahshad Torkan selbst mit. Der Film zeigt auch explizite Sexszenen. Seit dem Upload des Trailers auf YouTube Ende 2009 hat die iranische Regierung Firouz bedroht, verfolgt und versucht, sie wegen Homosexualität vor Gericht zu stellen.
Alle Infos und Petition in den SHOE News unter:
http://de.shoe.org/lesbian-news/read.php?ID=1569
Aktivistin Kiana Firouz durch Film "Cul de Sac" mit expliziten Sex-Szenen in Bedrängnis - Asyl in Großbritannien abgelehnt. Die iranische Regisseurin, Schauspielerin und Homosexuellenrechtlerin Kiana Firouz bemüht sich zur Zeit um Asyl in Großbritannien, nachdem ein Filmtrailer zu "Cul de Sac" auf dem Videoportal YouTube präsentiert wurde.
Die Semidokumentation basiert auf Firouz' Lebensgeschichte als Lesbe im Iran, wo homosexuelle Handlungen mit hundert Petischenhieben bestraft werden.
Bei gerichtlicher Feststellung von "reueloser" Homosexualität, die Firouz durch ihren Aktivismus für Homosexuellenrechte deutlich demonstriert, ist das Todesurteil durch Erhängen vorgesehen.
Firouz spielt in "Cul de Sac" von den Regisseuren Ramin Goudarzi-Nejad und Mahshad Torkan selbst mit. Der Film zeigt auch explizite Sexszenen. Seit dem Upload des Trailers auf YouTube Ende 2009 hat die iranische Regierung Firouz bedroht, verfolgt und versucht, sie wegen Homosexualität vor Gericht zu stellen.
Alle Infos und Petition in den SHOE News unter:
http://de.shoe.org/lesbian-news/read.php?ID=1569
CH
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: LOS am 26. Mär 10, 17:19 (editiert: 26. Mär 10, 17:20)
LOS und Pink Cross führen, 5 Jahre nach der Abstimmung, eine Befragung zum Partnerschaftsgesetz durch. Dafür werden Männer und Frauen gesucht, welche den Fragebogen ausfüllen.
Die Resultate werden an einer Tagung zum PartG am 4. Juni im Rahmen des Zurich Pride Festivals präsentiert.
Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden:
LOS und Pink Cross führen, 5 Jahre nach der Abstimmung, eine Befragung zum Partnerschaftsgesetz durch. Dafür werden Männer und Frauen gesucht, welche den Fragebogen ausfüllen.
Die Resultate werden an einer Tagung zum PartG am 4. Juni im Rahmen des Zurich Pride Festivals präsentiert.
Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden:
Webseite: haz.ch/images/stories/fragebogen_partnerschaft_alsfor
CH
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: QueerAmnesty am 08. Feb 10, 18:02
Mit der Petition will queeramnesty erreichen, dass Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. Identität als Fluchtgrund in der Schweiz anerkannt wird. Damit wird die von Katharina Prelicz-Huber im Nationalrat eingebrachte Motion unterstützt.
Aus queeramnesty's Erfahrung bei der Betreuung von Qeerrefuges ist bekannt, dass es fast unmöglich ist, dass ein Asylsuchender aufgrund seiner sexuellen Orientierung, bzw. Identität, aufgrund welcher er in seinem Heimatland verfolgt wurde, als Flüchtling in der Schweiz anerkannt wird.
Unterschreiben: http://queeramnesty.ch/docs/241009_Petition_queerrefugees.pdf
Mit der Petition will queeramnesty erreichen, dass Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. Identität als Fluchtgrund in der Schweiz anerkannt wird. Damit wird die von Katharina Prelicz-Huber im Nationalrat eingebrachte Motion unterstützt.
Aus queeramnesty's Erfahrung bei der Betreuung von Qeerrefuges ist bekannt, dass es fast unmöglich ist, dass ein Asylsuchender aufgrund seiner sexuellen Orientierung, bzw. Identität, aufgrund welcher er in seinem Heimatland verfolgt wurde, als Flüchtling in der Schweiz anerkannt wird.
Unterschreiben: http://queeramnesty.ch/docs/241009_Petition_queerrefugees.pdf
Webseite: queeramnesty.ch/docs/241009_Petition_queerrefugees.pdf
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: neka am 09. Dez 09, 17:45
Hier ein Aufruf der Milk 2010, Europas erste Karrieretage für Schwule, Lesben & Freunde von Diversity, welchen wir gerne weiterleiten. Nicht jeder Arbeitgeber sieht das Potential seiner MitarbeiterInnen wie die Deutsche Bank AG: „Wir können es uns nicht leisten, auf das Talent und Potential einzelner zu verzichten, nur weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben. Als Arbeitgeber müssen wir uns entsprechend rechtzeitig positionieren.“ Da es bisher kaum möglich ist, den Grad der gay-friendliness von Unternehmen in Deutschland zu erfahren, werden wir anhand Eurer Bewertungen und unserer Erfahrungen auf der MILK 2010 einen ersten Index veröffentlichen. Deine Bewertung: Du möchtest Deine Firma für ihre LGBT-Maßnahmen, ihre Reaktionen zum Thema Outing am Arbeitsplatz oder ihre Diversity-Aktivitäten loben, kritisieren, oder sogar Vorschläge zur Verbesserung bringen? Dann hast Du jetzt die Möglichkeit, die Arbeitsverhältnisse in Deiner Firma anonym und seriös zu bewerten. Wir werden die Bewertungen bis zum 1. März einsammeln und auf der MILK 2010 am 5. Und 6 März vorstellen. Des Weiteren werden diese nach der Messe auf gaycareer.com veröffentlicht. Auf Deinen Wunsch werden wir Deine Firma mit Deiner Kritik ansprechen und Lösungswege vorschlagen. Dabei bleibt Dein Name zu jeder Zeit anonym – außer Du möchtest explizit genannt werden. Damit wir Deine Bewertung effizient verwenden können, benötigen wir folgendes: 1. Name Deiner Firma 2. Kontaktdaten des Diversity-Beauftragten in Deiner Firma (falls zutreffend) 3. Deine sachliche Bewertung (max. eine DIN A4 Seite) Freiwillige Angaben: Deine Position, Alter, Geschlecht, Bundesland Sende uns Deine Bewertung an kontakt@gaycareer.com
Hier ein Aufruf der Milk 2010, Europas erste Karrieretage für Schwule, Lesben & Freunde von Diversity, welchen wir gerne weiterleiten. Nicht jeder Arbeitgeber sieht das Potential seiner MitarbeiterInnen wie die Deutsche Bank AG: „Wir können es uns nicht leisten, auf das Talent und Potential einzelner zu verzichten, nur weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben. Als Arbeitgeber müssen wir uns entsprechend rechtzeitig positionieren.“ Da es bisher kaum möglich ist, den Grad der gay-friendliness von Unternehmen in Deutschland zu erfahren, werden wir anhand Eurer Bewertungen und unserer Erfahrungen auf der MILK 2010 einen ersten Index veröffentlichen. Deine Bewertung: Du möchtest Deine Firma für ihre LGBT-Maßnahmen, ihre Reaktionen zum Thema Outing am Arbeitsplatz oder ihre Diversity-Aktivitäten loben, kritisieren, oder sogar Vorschläge zur Verbesserung bringen? Dann hast Du jetzt die Möglichkeit, die Arbeitsverhältnisse in Deiner Firma anonym und seriös zu bewerten. Wir werden die Bewertungen bis zum 1. März einsammeln und auf der MILK 2010 am 5. Und 6 März vorstellen. Des Weiteren werden diese nach der Messe auf gaycareer.com veröffentlicht. Auf Deinen Wunsch werden wir Deine Firma mit Deiner Kritik ansprechen und Lösungswege vorschlagen. Dabei bleibt Dein Name zu jeder Zeit anonym – außer Du möchtest explizit genannt werden. Damit wir Deine Bewertung effizient verwenden können, benötigen wir folgendes: 1. Name Deiner Firma 2. Kontaktdaten des Diversity-Beauftragten in Deiner Firma (falls zutreffend) 3. Deine sachliche Bewertung (max. eine DIN A4 Seite) Freiwillige Angaben: Deine Position, Alter, Geschlecht, Bundesland Sende uns Deine Bewertung an kontakt@gaycareer.com
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: LOS am 09. Dez 09, 17:10
Die grösste Errungenschaft unserer Geschichte feiert am 10. Dezember ihr 61-jähriges Bestehen. Nun ist es an der Zeit, die Allgemeine Menschenrechtserklärung auch umzusetzen ­ auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT). Die Lesbenorganisation Schweiz LOS, die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS und Queeramnesty kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Obwohl die Allgemeine Menschenrechtserklärung von beinahe allen Staaten unterzeichnet wurde und universell für alle Menschen gleich gilt, wird sie von vielen Staaten noch immer nicht respektiert. Sexuelle Minderheiten werden diskriminiert oder in manchen Staaten gar mit dem Tod oder einer Gefängnisstrafe bedroht. Dieses Jahr steht der Menschenrechtstag unter dem Gedanken: «Vielfalt wahren ­ Diskriminierung stoppen» Für uns ist dies ein Aufruf Solidarität zu zeigen und gegen jede Art von Diskriminierung einzuschreiten. Wir akzeptieren nicht, dass in 70 Ländern Haftstrafen auf homosexuelle Handlungen stehen. » Wir protestieren gegen die Folter und die Todesstrafe an LGBT, wie sie in vielen arabischen & afrikanischen Ländern noch immer praktiziert wird. » Polizeiliche Übergriffe auf LGBT wie es sie beispielsweise in der Türkei oder Honduras gab verurteilen wir auf das schärfste. » Auch in mittel- und osteuropäischen Ländern wie z.B. in Russland muss die Durchführung einer Pride gewaltfrei möglich sein. Es ist erschreckend, dass selbst heute immer wieder homophobe Gesetze in Parlamenten diskutiert werden und teilweise sogar Mehrheiten finden. Wir möchten an Uganda erinnern wo derzeit ein klar homophober Gesetzesentwurf diskutiert wird. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Rechtsvertreter werden darin mit einer Haft oder der Todesstrafe geahndet. Auch die Schweiz ist für bedrohte LGBT kein Zufluchtsort. Homosexualität im stillen Kämmerchen sei nicht gefährlich, auch wenn bei deren Entdeckung die Todesstrafe droht. Diese Meinung vertritt das Bundesamt für Migration in negativen Asylentscheiden bei homosexuellen Flüchtlingen aus dem Iran. LOS, PINK CROSS & Queeramnesty rufen alle dazu auf nicht länger tatenlos zuzusehen. Wir müssen gemeinsam Solidarität zeigen und Diskriminierungen gezielt ablehnen. Und wir erwarten, dass die Schweiz als Depositärstaat der Menschenrechte Verantwortung übernimmt.
Die grösste Errungenschaft unserer Geschichte feiert am 10. Dezember ihr 61-jähriges Bestehen. Nun ist es an der Zeit, die Allgemeine Menschenrechtserklärung auch umzusetzen ­ auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT). Die Lesbenorganisation Schweiz LOS, die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS und Queeramnesty kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Obwohl die Allgemeine Menschenrechtserklärung von beinahe allen Staaten unterzeichnet wurde und universell für alle Menschen gleich gilt, wird sie von vielen Staaten noch immer nicht respektiert. Sexuelle Minderheiten werden diskriminiert oder in manchen Staaten gar mit dem Tod oder einer Gefängnisstrafe bedroht. Dieses Jahr steht der Menschenrechtstag unter dem Gedanken: «Vielfalt wahren ­ Diskriminierung stoppen» Für uns ist dies ein Aufruf Solidarität zu zeigen und gegen jede Art von Diskriminierung einzuschreiten. Wir akzeptieren nicht, dass in 70 Ländern Haftstrafen auf homosexuelle Handlungen stehen. » Wir protestieren gegen die Folter und die Todesstrafe an LGBT, wie sie in vielen arabischen & afrikanischen Ländern noch immer praktiziert wird. » Polizeiliche Übergriffe auf LGBT wie es sie beispielsweise in der Türkei oder Honduras gab verurteilen wir auf das schärfste. » Auch in mittel- und osteuropäischen Ländern wie z.B. in Russland muss die Durchführung einer Pride gewaltfrei möglich sein. Es ist erschreckend, dass selbst heute immer wieder homophobe Gesetze in Parlamenten diskutiert werden und teilweise sogar Mehrheiten finden. Wir möchten an Uganda erinnern wo derzeit ein klar homophober Gesetzesentwurf diskutiert wird. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Rechtsvertreter werden darin mit einer Haft oder der Todesstrafe geahndet. Auch die Schweiz ist für bedrohte LGBT kein Zufluchtsort. Homosexualität im stillen Kämmerchen sei nicht gefährlich, auch wenn bei deren Entdeckung die Todesstrafe droht. Diese Meinung vertritt das Bundesamt für Migration in negativen Asylentscheiden bei homosexuellen Flüchtlingen aus dem Iran. LOS, PINK CROSS & Queeramnesty rufen alle dazu auf nicht länger tatenlos zuzusehen. Wir müssen gemeinsam Solidarität zeigen und Diskriminierungen gezielt ablehnen. Und wir erwarten, dass die Schweiz als Depositärstaat der Menschenrechte Verantwortung übernimmt.
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: neka am 20. Nov 09, 18:25 (editiert: 20. Nov 09, 19:30)
Der homophobe Reggea-Sänger Sizzla will nächste Woche in Berlin, München, Stuttgart und Wuppertal auftreten. In Berlin ist eine Demo geplant.
"Lesben und Schwule, ich sage, tot sollen sie sein. Ich traue Babylon für keine Sekunde. Ich gehe und erschieß Schwule mit einer Waffe"
- mit derlei romantischen Lyrics ist der Reggea-Künstler Sizzla weltweit bekannt geworden.
Für den 33-jährige Sänger aus dem Nordosten Jamaikas ist Homophobie, wie auch für seine Kollegen Elephant Man oder Buju Banton, ein erfolgreiches Stilmittel - mit Folgen: Menschenrechtsorganisationen zufolge heizen diese Lieder die Stimmung in Jamaika auf und liefern die Rechtfertigung zu Lynchattacken auf Schwule. Das Auswärtige Amt hat daher Anfang des Jahres eine Reisewarnung für Jamaika herausgegeben.
Sizzla hat zwar im Jahr 2007 eine Erklärung unterschrieben, nach der er "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören". Laut LSVD soll er allerdings in Jamaika die Unterzeichung abgestritten haben, nach Informationen der Deutschen Botschaft führe er auch weiterhin volksverhetzende Stücke auf. In einer Pressekonferenz nach dem "Summerjam Festival" 2007 in Köln erklärte er: "Gründest du eine Familie, erweist du deiner Mutter Respekt. Gehst du zu anderen Männern, ziehst du ihr Ansehen in den Schmutz. Ein Mann muss sich entscheiden, ob er ein Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann - so einfach ist das." Und in dem Lied "Nah Apologize" führte er die Unterzeichnung ad absurdum: "Ein Rastamann entschuldigt sich nicht bei Schwuchteln."
Fünf Konzerte in vier deutschen Städten
Nun wird es eine Demonstration gegen Sizzla geben. Am 26. November, wenn der Sänger im Kesselhaus der KulturBrauerei Berlin auftritt, sollen sich am benachbarchten S-Bahnhof Schönhauser Allee Konzertgegner sammeln. Die Initiative Smash Homophobia hatte zunächst vergeblich versucht, die Veranstalter zu einer Absage des Konzerts zu bewegen. Diese begnügen sich mit der Erklärung aus 2007 und wollen das Konzert zur Kontrolle aufzeichnen.
Über den Auftritt von Sizzla im Backstage in München am 27. November hatte es vorab Streit gegeben: "Wenn Sizzla keine Erklärung abgibt, in der er sich von volksverhetzenden, Gewalt verherrlichenden und homophoben Inhalten distanziert, wird der Auftritt verboten", hatte eine Sprecherin des Kreisverwaltungsreferates Anfang November erklärt. Auch der Veranstalter wollte auf eine solche Distanzierung bestehen. Das Konzert wird stattfinden.
Weiterlesen: http://www.shoe.org/news/read.php?ID=1375
Der homophobe Reggea-Sänger Sizzla will nächste Woche in Berlin, München, Stuttgart und Wuppertal auftreten. In Berlin ist eine Demo geplant.
"Lesben und Schwule, ich sage, tot sollen sie sein. Ich traue Babylon für keine Sekunde. Ich gehe und erschieß Schwule mit einer Waffe"
- mit derlei romantischen Lyrics ist der Reggea-Künstler Sizzla weltweit bekannt geworden.
Für den 33-jährige Sänger aus dem Nordosten Jamaikas ist Homophobie, wie auch für seine Kollegen Elephant Man oder Buju Banton, ein erfolgreiches Stilmittel - mit Folgen: Menschenrechtsorganisationen zufolge heizen diese Lieder die Stimmung in Jamaika auf und liefern die Rechtfertigung zu Lynchattacken auf Schwule. Das Auswärtige Amt hat daher Anfang des Jahres eine Reisewarnung für Jamaika herausgegeben.
Sizzla hat zwar im Jahr 2007 eine Erklärung unterschrieben, nach der er "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören". Laut LSVD soll er allerdings in Jamaika die Unterzeichung abgestritten haben, nach Informationen der Deutschen Botschaft führe er auch weiterhin volksverhetzende Stücke auf. In einer Pressekonferenz nach dem "Summerjam Festival" 2007 in Köln erklärte er: "Gründest du eine Familie, erweist du deiner Mutter Respekt. Gehst du zu anderen Männern, ziehst du ihr Ansehen in den Schmutz. Ein Mann muss sich entscheiden, ob er ein Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann - so einfach ist das." Und in dem Lied "Nah Apologize" führte er die Unterzeichnung ad absurdum: "Ein Rastamann entschuldigt sich nicht bei Schwuchteln."
Fünf Konzerte in vier deutschen Städten
Nun wird es eine Demonstration gegen Sizzla geben. Am 26. November, wenn der Sänger im Kesselhaus der KulturBrauerei Berlin auftritt, sollen sich am benachbarchten S-Bahnhof Schönhauser Allee Konzertgegner sammeln. Die Initiative Smash Homophobia hatte zunächst vergeblich versucht, die Veranstalter zu einer Absage des Konzerts zu bewegen. Diese begnügen sich mit der Erklärung aus 2007 und wollen das Konzert zur Kontrolle aufzeichnen.
Über den Auftritt von Sizzla im Backstage in München am 27. November hatte es vorab Streit gegeben: "Wenn Sizzla keine Erklärung abgibt, in der er sich von volksverhetzenden, Gewalt verherrlichenden und homophoben Inhalten distanziert, wird der Auftritt verboten", hatte eine Sprecherin des Kreisverwaltungsreferates Anfang November erklärt. Auch der Veranstalter wollte auf eine solche Distanzierung bestehen. Das Konzert wird stattfinden.
Weiterlesen: http://www.shoe.org/news/read.php?ID=1375
CH
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: QueerAmnesty am 29. Okt 09, 17:09
Im Nationalrat wird demnächst über die Motion "Homosexuelle brauchen unseren Schutz" diskutiert und abgestimmt. Die Motion sieht die Anerkennung von Homosexualität als Fluchtgrund vor. Momentan ist die Lage dramatisch, denn Homosexuelle die in ihrem Heimatland verfolgt werden, schafft man in den meisten Fällen in die Länder wo ihnen eine lebenslange Haft oder gar die Todesstrafe droht zurück.
Um die Wichtigkeit der Motion zu unterstreichen, startete Amnesty International die Petition für bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung.
Unterschreiben Sie die Petition unter: http://queeramnesty.ch/docs/241009_Petition_queerrefugees.pdf und leite den Aufruf weiter.
Weitere Informationen findest du unter: http://queeramnesty.ch/aktionen/35-briefe/375
Vielen Dank,
Queer Amnesty Schweiz
Im Nationalrat wird demnächst über die Motion "Homosexuelle brauchen unseren Schutz" diskutiert und abgestimmt. Die Motion sieht die Anerkennung von Homosexualität als Fluchtgrund vor. Momentan ist die Lage dramatisch, denn Homosexuelle die in ihrem Heimatland verfolgt werden, schafft man in den meisten Fällen in die Länder wo ihnen eine lebenslange Haft oder gar die Todesstrafe droht zurück.
Um die Wichtigkeit der Motion zu unterstreichen, startete Amnesty International die Petition für bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung.
Unterschreiben Sie die Petition unter: http://queeramnesty.ch/docs/241009_Petition_queerrefugees.pdf und leite den Aufruf weiter.
Weitere Informationen findest du unter: http://queeramnesty.ch/aktionen/35-briefe/375
Vielen Dank,
Queer Amnesty Schweiz
Webseite: queeramnesty.ch
CH
Rubrik: Action Alerts | Sprache: D
Von: neka am 13. Aug 09, 06:31
Als Folge der Lancierung der Petition "Gleiche Chancen fuer alle Familien" werden der Verein familienchancen und wir immer wieder von der Presse angefragt fuer Interviews. Damit nicht immer dieselben Familien Red und Antwort stehen muessen, sucht LOS Lesbenpaare mit Kindern und auch Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Familien aufgewachsen sind, die bereit sind, Interviews zu geben.
Bitte meldet euch bei info@los.ch mit der Angabe, wie eure Familie aussieht (Zusammensetzung, Alter) und ob ihr bereit seid, mit Foto zu erscheinen, nur den Namen zu geben oder ganz anonym bleiben wollt.
Als Folge der Lancierung der Petition "Gleiche Chancen fuer alle Familien" werden der Verein familienchancen und wir immer wieder von der Presse angefragt fuer Interviews. Damit nicht immer dieselben Familien Red und Antwort stehen muessen, sucht LOS Lesbenpaare mit Kindern und auch Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Familien aufgewachsen sind, die bereit sind, Interviews zu geben.
Bitte meldet euch bei info@los.ch mit der Angabe, wie eure Familie aussieht (Zusammensetzung, Alter) und ob ihr bereit seid, mit Foto zu erscheinen, nur den Namen zu geben oder ganz anonym bleiben wollt.
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